Dungeon World Dienstag

Boobs, bacon, unicorns

Und tägliche güßt... Well, that escalated quickly

Fortsetzung…
Ferondal und Mab verfolgen die Spur des Attentäters, bis sie sich am Eingang der Stadt verläuft. Unschlüssig stehen sie einen Moment auf der Straße, als sie von einem spitzen Schrei aus ihren Überlegungen gerissen werden. Ein Wachmann zeigt auf den geflügelten Hund, schreit “Monster!” und setzt sich in Bewegung, um sich mit seiner Hellebarde auf das Biest zu stürzen. “Haltet ein” Ferondal hebt beschwichtigend die Hände, “das ist mein Haustier!”. Er stockt kurz, “Elfchen”. Er grinst breit. Der Hund mit den gelben Katzenaugen dreht den Kopf zum Magier und starrt ihn durchdringend an, steht dann aber auf, läuft zu ihm herüber und schmiegt sich an sein Bein. Verwirrt hält der Wachmann inne, “das ist ein Haustier? Wie… ungewöhnlich”, er fängt sich wieder und blickt nun neugierig. “Nichtsdestotrotz herrscht hier Leinenpflicht für alle Haustiere. Ich muss sie also bitten die Leine anzulegen”. Die hatten sie nun leider nicht dabei. “Kein Problem” sagt die Wache, “ich habe immer ein paar auf Ersatz dabei” und reicht sie Ferondal. Der steht einen Moment lang verdattert mit der Leine in der Hand da und überlegt was er machen soll. Der Wachmann runzelt die Stirn und drängt “Ich muss leider darauf bestehen”. Unsicher beugt sich Ferondal hinunter und versucht dem Hund Mab das Halsband über den Kopf zu ziehen, aber als er sich der Druidin damit nähert beginnt sie zu Knurren. Er versucht es noch einmal, mit demselben Ergebnis und lächelt dem Mann nervös zu. Mit einem gewissen Unterton in der Stimme murmelt er “Nicht, dass Elfchen einfach wegläuft”. Mab versteht den Wink und läuft los, zwischen die Häuser. Hinter sich hört sie die Stimme des Magiers “Oh, Elfchen! Ich werde sie mal einfangen” und eilige Schritte hinter sich. Sie laufen zurück zu Tante Ernas Haus, um Torolf wieder einzusammeln, die Wache folgt ihnen nicht.

Torolf möchte unbedingt noch Tante Ernas Ladengeschäft im Händlerviertel “überprüfen”, nur für den Fall, dass sie dort sachdienliche Hinweise finden. Und bei der Gelegenheit könnte er ja nun auch gleich noch schauen, ob sie rein zufällig eine Einhornhaarseite finden. Sie finden das richtige Gebäude, die Tür ist aber natürlich verschlossen. Der Barde verkündet er wolle zunächst einmal anklopfen, holt Schwung und tritt mit Wucht gegen die Holztür. Lautes Splittern ist zu hören undTorolfs Fuss steckt in einem Loch in der Tür. Er versucht ihn heraus zu ziehen, steckt aber fest. Im selben Augenblick sind Stimmen und Schritte auszumachen. Es sind ein paar Wachen, die durch den Lärm aufmerksam wurden und nun auf sie zukommen, um nach dem Rechten zu sehen.Ferondal legt einen Schleier der Unsichtbarkeit über sie und irgendwie schaffen sie es den Barden zu befreien und um die Ecke zu verschwinden. Da stelltTorolf fest, dass sein geliebtes Geb-geweihtes Messer fehlt. Er stürmt um die Ecke, nun absolut sichtbar ohne den Schleier, und ruft den Wachen zu “Haltet den Dieb!”. Scheinbar außer Atem berichtet er von einer vermummten Gestalt, die ihn überfallen und versucht habe ihm sein Messer zu stehlen. “Er ist da lang gelaufen”, schnauft er und zeigt in eine Richtung. Die Wachmänner glauben ihm und nehmen die Verfolgung auf. Das gibt ihm die Gelegenheit sein Messer wieder einzusammeln und die Tür mit einem Griff durch das Loch von innen zu Öffnen. Zu dritt betreten sie das kleine Geschäft und im Hinterzimmer findet Torolf mit Mabs Hilfe tatsächlich seinen persönlichen heiligen Gral, eine Einhornhaarsaite und nimmt sie an sich. Eilig müssen sie durch ein Fenster auf die Straße flüchten , weil die Wachen zurückgekommen sind. Sie entkommen unbemerkt und beschließen zum Gasthaus zurückzukehren, da es erstmal nichts weiter zu tun gibt. Sie kehren also wieder in den Strohfriedrich ein, trinken und lauschenTorolf, wie er seine Balladen schmettert.

Sie erwachen am nächsten Tag mit einem mächtigen Kater. Seltsam, sie hatten doch gar nicht so viel getrunken. Als Mab die Tür öffnet, um sich draußen am Feuer das Frühstück zu holen, rattert ein Fuhrwagen vorbei und durchnässt sie komplett. Sie seufzt und begibt sich wie schon am Vortag erst einmal zum Waschzuber, um ein Bad zu nehmen. Dort sitzt sie und zupft sich Stroh und Stöckchen aus den Haaren, die Lyverin dort hineingeknotet hat. Torolf nimmt ein unerfreuliches Frühstück mit schrecklichem gebratenem Speck zu sich, was ihm gehörig die Laune verhagelt. Und weil er so ein herzensguter Elf ist, teilt er sie großzügig aus. Irgendwann machen sie sich auf den Weg Richtung Händlerviertel. Als sie über die Brücke kommen, fällt doch tatsächlich wieder so ein Zwergenkind über den Rand in den Fluss. Wirklich?! Also schön, Mab zwingt die Fluten mit ihrer Elemantarmagie zurückzuweichen und das Kind freizugeben. Anschließend wird es mit einer Schimpftirade Torolfs bedacht, was eigentlich mit ihnen los sei, ständig ins Wasser zu fallen und dass sie doch woanders Spielen sollen, als auf einer Brücke. Grummelnd lässt er das verschreckte Kind stehen und sie gehen weiter. Am anderen Ende angekommen fällt ihnen einen Menschenansammlung auf, die lautstark gegen die Erhöhung der Steuern protestiert. Seltsam, genau wie gestern.
Torolfs schlechte Laune erreicht einen neuen Höhepunkt, als er auf eine Kiste steigt und die Menge anstachelt. In einer marodierenden Horde ziehen sie zum Kampf gegen die Wachen und die Burg, wo sie sich einen blutigen Kampf liefern.
Die drei Gefährten begeben sich zur nächsten Wache und erkundigen sich über den Stand der Ermittlungen im Mordfall Tante Erna. Der Wachmann ist offensichtlich verblüfft, “Tante Erna? Da ist uns nichts bekannt. Wollen sie einen Mord melden?”. Da fällt bei Ferondal der Groschen. “Ich sag doch, dass sich alles wiederholt. Da ist was faul!”. Plötzlich ist Torolf ganz aufgeregt: “Wir hängen in einer Zeitschleife fest. Lasst uns die Sau rauslassen!” ruft er ganz verzückt und seine Augen beginnen zu glänzen.

Erstes Ziel auf dem Pfad des Wahnsinns ist das Freudenhaus im Hafenviertel, wo sich die beiden Männer jeweils zwei Huren bestellen und mit ihnen im obersten Stockwerk auf dem Zimmer zu verschwinden. Mab zieht es vor draußen zu warten, wo sie dann beobachten kann wie Torolf aus dem Fenster springt und elegant zu Boden segelt. Als dann der Kopf des Magiers im Fensterrahmen erscheint, ahnt sie schon was passieren wird und verdichtet die Luft über dem Boden so, dass Ferondals Sturz zumindest so weit abgefedert wird, um sich nicht ernsthaft zu verletzen. Verrückte.

Jetzt ist es Zeit für das Abfackeln. Ferondal kann es kaum abwarten etwas anzuzünden, beschwört einen Feuerball und wirft ihn ohne Umschweife auf das nächste Gebäude. Das strohgedeckte Dach fängt sofort Feuer. Leute schreien und Wachen kommen angerannt, um sich der Gefahr entgegen zu stellen, doch die drei sind nicht mehr aufzuhalten. Der Magier wirft Feuerbälle auf die umliegenden Häuser, ein von Mab freigesetztes Feuerelementar randaliert wahllos und Torolf stößt wilde Beschwörung aus: ein Feuerblitz fährt auf
einen seiner Angreifer hernieder und verbrennt ihn innerhalb eines Wimpernschlags zu einem Häuflein Asche. Doch der Widerstand wird immer größer, nun gehen die Stadtwachen mit Pfeilgeschützen gegen sie vor. Die Druidin erhebt die Arme und ein geisterhafter Wind umspielt ihre Gestalt. Ihre Konturen verschwimmen und plötzlich ragt ein etwa vier Meter hoher Riese an ihrer Stelle auf. Er reißt den Balken eines brennenden Dachstuhls ab und schleudert ihn gegen die Wachen, doch Geschick scheint nicht seine Stärke zu sein, es richtet nicht allzu viel Schaden an. Ferondal, der neben ihr steht, streckt ehrfürchtig die Hand aus und nun stehen die Verteidiger der Stadt plötzlich zweien dieser Riesen gegenüber. Gemeinsam Trampeln sie durch deren Reihen. Torolf versucht sich unterdessen im Nahkampf zu behaupten. Mab verwandelt sich zurück. Nackt steht sie einer Kopie ihrer selbst gegenüber, die beglückt auf die eigenen Brüste starrt. Sie konzentriert sich auf das Element Feuer und zwingt die Funken der umliegenden Brände auf die Kleidung der Stadtwachen überzuspringen, doch leider trifft das auch ihre Gefährten. Während sich die meisten der Betroffenen schnell durch Wälzen davon befreien, kämpft Torolf unverdrossen weiter, während sich die Flammen über seinen Körper ausbreiten. Während Ferondal sich zum Löschen in den angrenzenden Fluss rettet, springt Mab dem Barden im Kampf Mann gegen Mann bei. Immer noch brennend, schwingt er seine Waffe gegen einen Zwerg mit seiner Axt. Beide Gefährten werden wiederholt von Bolzen getroffen und trotz des Schadens, den sie anrichten und der heilenden Berührung, die die Druidin auf den Barden wirkt, vermag sie diese Verletzungen auf Dauer nicht auszugleichen. Torolf geht zu Boden. Sie hört Ferondals Stimme aus der Ferne, verwandelt sich in einen Adler und schnappt sich den Magier. Schwer verletzt flüchten sie aus der Stadt hinaus. Von einem weit entfernten Baumwipfel aus beobachten sie die lodernde Stadt. Und während sie auf den Einbruch der Nacht warten hoffen sie, dass Ihre Theorie richtig war. Irgendwann schlafen sie vor Erschöpfung ein.

Sie erwachen am nächsten Tag mit einem mächtigen Kater…

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NoMonkey eenara

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