Dungeon World Dienstag

Falsche Götter, aber große Fische
Prospers Kinder

Ferondal findet einen Brunnen, einen Geheimgang und einen Baum, sowie eine Möglichkeit mit letzterem Streit anzufangen.

Zitat:

Der Baum hat angefangen

Mab eilt herbei um Schlimmeres auf beiden Seiten zu verhindern. Als sie dort ankommt steht der Baum bereits in Flammen und der vorlaute Magier droht zerquetscht zu werden. Sie flutet das Ganze Gebiet, um den Baum zu löschen und versucht den Baum dazu zu überreden Ferondal loszulassen, als der es wie üblich durch ein paar wohlgezielte Beleidigungen vereitelt. Anschließend muss sie versuchen ihn vor dem ertrinken zu retten. In Gestalt einer Meerjungfrau kommt sie ihm zu Hilfe und kann ihn in Sicherheit bringen, doch sie selbst wird von dem Baum festgehalten. Sie wechselt in die Gestalt eines Bibers, doch zum äußersten kommt es nicht, da sie ihn doch dazu bewegen kann sie gehen zu lassen. Anschließend muss sie den Verrückten in Sicherheit schleifen, da dieser wegen einer ausgekugelten Schulter völlig hilflos ist. Auch darum kümmert sie sich anschließend.

In der Zwischenzeit hat Torolf die Ehre einer Begegnung mit seinem Gott. In goldenes Licht getaucht manifestiert sich die Erscheinung Gebs vor ihm und gibt ihm die Anweisung dafür zu sorgen, dass sich niemand einmische, er höchstpersönlich würde sich um alles kümmern: die Befreiung der Welt durch apokalyptisches Feuer. Und als getreuer Herold der er eben ist, nickt er brav und tut sein bestes die Wünsche seines Gottes zu erfüllen. Er versucht Mab und Ferondal davon zu überzeugen ihr Vorhaben aufzugeben, wobei er den Magier schnell auf seiner Seite hat. Nur Mab bleibt mal wieder stur und will sich nicht davon abbringen lassen dieses Sache auf den Grund zu gehen. Geb erscheint ihm ein weiteres Mal und verleiht seinem Wunsch Nachdruck. Torolf ist untröstlich, als er dazu gezwungen ist ihr einen Metal hurlant hinterherzuschmettern, als sie einfach nicht auf ihn hören will.
Er trifft sie gezielt und unvorbereitet, sie geht sofort bewusstlos zu Boden. Genau diesen Moment wählt Ferondal, um ihm mitzuteilen, dass sein Gott gar nicht sein Gott war, sondern er von arkaner Magie getäuscht worden war. Torolf wird blass und sieht zu Mab hinunter. Er flucht wild und gerechter Zorn macht sich in ihm breit, er stürmt los. Ferondal packt sich Mab und schleift sie mit sich, während sie die Verfolgung aufnehmen.

Endlich stellen sie das Wesen: es ist ein Aboleth. Ein riesiges schwebendes Fischwesen mit einer leuchtenden Antenne, mit der es Kontrolle über sie zu erlangen versucht.

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Kampf – Torolf singt ein Schutzlied – Ferondal wirft einen Federball auf Mab – Torolf versetzt den Todesstoß und ihn trifft der Todesfluch des Aboleth – Ende

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Zitat:

“Du hast mir in den Rücken gesungen!”

(Die Druidin zum Barden, nachdem er sie mit einem Metal Hurlant ausgeknockt hat)

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Der Weg zur Apokalypse ist ein steiniger
Prospers Kinder

Wir brechen auf, um die Siegel zu prüfen, da Prospers Kinder offensichtlich zu nichts zu gebrauchen sind. Auf dem Weg zum Gipfel des Namenlosen Berges haben wir eine unschöne Begegnung mit den Schattenräubern.

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Nachdem sich Ferondal direkt vor die Füße der zahlreicher werdenden Angreifer – und Torolf sich mithilfe der [Kytastrophe] gleich aus der Realität katapultiert hat, ergreift Mab drastische Maßnahmen und ruft Mr. Zurkon herbei. Leider allerdings ohne einen Hauch von Kontrolle über die Situation. Magier und Elementar kloppen sich gleichermaßen sowohl mit den schattenhaften Wesen, als auch miteinander.

Während die Situation zunehmend eskaliert, steckt sich Mab erstmal ein Pfeifchen an. Sie streckt ihre mentalen Fühler zum Geist vom verrückten Ron aus, der auch nach seinem Ableben unentwegt den Blick auf das Universum gerichtet hat und seit seinem Tod nur noch mehr als das Offensichtliche zu sehen scheint. Mit seiner Hilfe macht sie Torolf im Reich Mr. Zurkons aus – einer sehr kalten und gefährlichen Welt – wo er versucht das Portal für den Rückweg zu erreichen. Bei jeder Begegnung mit jeglichen Eiselementaren schreit er lauthals “für Zurkon!”, Verwechslung ausgeschlossen denkt Mab. Immerhin scheint er damit durchzukommen, niemand hält ihn auf, aber es wird zunehmend kalt um die Waden.
Während Mab und der verrückte Ron sich darauf einigen einen Austausch von Torolf undMr. Zurkon zu versuchen, geht Ferondal in die Vollen und sein flammender Avatar platz aus ihm heraus, um sich mit dem König der Eiselementare zu kloppen. Daher ist es natürlich erfolglos, als Mab versucht die Portalformel von seinem bewusstlosen Körper zu erfragen. Das ganze Spektakel der sich duellierenden Elemente erreicht ein abruptes Ende, als der verrückte-Magier-Avatar ein Loch in die Erde sprengt, in das Mr. Zurkon fast hinabstürzt. Gerade so kann der sich noch am Rand des Abgrunds festhalten. Ferondal – nun wieder von seinem Geist und neuer Energie erfüllt – erhebt sich vom Boden, klopft sich die Kleider ab, schlendert zum Rand des Lochs und reicht Mr. Zurkon seinen verbliebenen Arm, um ihm hinauszuhelfen.Mr. Zurkon ist ehrlich beeindruckt und zum Dank für den guten Kampf schickt er Torolf ohne Umschweife wieder zu uns zurück, der plötzlich einfach wieder neben uns auftaucht.

Unser Reisebegleiter von den Kindern Prospers ist leider völlig hinüber und scheint dem Wahnsinn nah. Mit aufgerissenen Augen und zitternder Hand deutet er in Richtung des Kraters.

Zitat:

“H-hhabt ihr den Feuerdämon gesehen?”
“Genauuuu” sagt Mab gedehnt, “ein Feuerdämon. Ich glaube wir schicken dich besser zurück ins Dorf. Los, geh mal schön mit dem toten Vogel nach Hause”

(während sie Lyverin den Skelettvogel zu seiner Unterstützung schickt)

Den Rest des Weges setzen wir auf eigene Faust fort und finden auch ohne Schwierigkeiten den Zugang zum Berg. Eine Weile wandern wir ohne Zwischenfälle, aber das kann natürlich nicht so bleiben und schon stoßen wir auf ein Batallion aus Skeletten und Untoten. Bevor ein großer Kampf entsteht bringt Torolf die Kytastrophe zum Einsatz und scheint die Untoten zumindest soweit zu verwirren, dass wir diesen Teil passieren können. Sie folgen uns nicht…

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Kraken und Kulte

Torolf steuert das Schiff Mithilfe des magischen Kompass’ Richtung Goldglanz. Der Antrieb wird gekühlt von Mr. Zurkon. Ferondal beginnt den Vorrat an Elfenwein zu plündern und setzt sich in den Kopf Zurkon zum Trinken zu überreden. Aus Überreden wird zur Handgreiflichkeit, der Elementar beißt dem Magier fast den anderen Arm ab. Zirkon ist ziemlich sauer und verduftet, das Schiff bewegt sich nun ohne Kühlung und mit doppelter Geschwindigkeit. Sie schaffen es die Maschine immer wieder abzuschalten, bevor sie überhitzt. Somit hüpfen sie nun in großen Sätzen ihrem Ziel entgegen. Bei einer dieser Zwangspausen erscheint plötzlich ein Seeungeheuer. Riesige Tentakeln winden sich aus dem schäumenden Meer und greifen nach dem Schiff.

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Einer der Tentakel hebt Ferondal in schwindelnde Höhe, was dieser mit einem begeisterten “Huiiiii” quittiert. Während Torolf versicht das Schiff auf Kurs zu halten, begibt sich Mab Unterdeck und sucht die Kanonen, mit denen sie dann auf den Riesenkraken feuert. Mit vereinten Kräften gewinnen sie den Kampf und setzen ihren Weg Richtung Festland fort. Als Torolf es endlich entdeckt, sichtet er den Namenlosen Berg und setzt dort zur Landung an.

Ich kann die Goldglanzfischbr;tchen schon riechen. – Das ist Ferondal

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Oh sieh mal, ein Schiff im Eis
Teil 2

Torolf und Ferondal laufen in eine magische Falle und kokeln sich dabei Augenbrauen und Rocksäume an. Währenddessen untersucht Mab die Kapitänskajüte und findet dort ein altes Logbuch. Enttäuscht übergibt sie es Torolf, der darin die Frachtpapiere erkennt und ein legendäres magisches Instrument darauf entdeckt, dessen Existenz für einen Mythos gehalten wird. Das muss die Ursache des sich ausbreitenden magischen Eises sein und das sich stetig weiter ausdehnen und alles verschlingen wird, sollte es nicht aufgehalten werden.
Mab macht eine Schwachstelle im Eispanzer aus und mit hilfe der Feuerfalle aus dem ersten Zimmer schmilzt Ferondal einen Tunnel hindurch. Drinnen werden sie direkt von einem Fischmorph mit Tentakeln in einen Kampf verwickelt und Torolf bricht den Zauber indem er die epische … bespielt.
Das Biest mit den sechs Beinen erwacht aus seinem Schlaf und wird von Mab aus seinen Fesseln befreit. Es stürmt ohne zu Zögern an Deck und stürzt sich in die Fluten, auf dem Weg in seine Heimat.
Während die drei noch diskutieren wie es weitergehen soll wirft Magenwald die Maschine wieder an und Mab ist gezwungen Mr Zurkon zu rufen, um für die nötige Kühlung des Mechanismus zu sorgen.

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Oh sieh mal, ein Schiff im Eis
Teil 1

Torolf, Ferondal und Harry reisen per Magenwald-Schiff, das von Mab in Eisbärenform über das Eis gezogen wird.
Aus der Ferne kann Mab ein großes Schiff, eingefroren im ewigen Eis ausmachen und sie beschließen es auszukundschaften.
An Bord des Schiffes stoßen wir abermals auf diverse Formen der Fischmorphen die uns einen ungemütlichen Empfang bereiten.
Bei Erkundung des Inneren entdecken sie eine schlafende Bestie mit 6 Beinen und magisches Eis, das sich vom Zentrum des Schiffsbauches auszubreiten scheint. Mab tritt mit ihren Geistern in Verbindung und kommt zu der Erkenntnis, das ein magisches Artefakt die Ursache dafür sein muss….

…wird fortgesetzt

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Der Preis des Feuers
ice ice baby


Schwer atmend richtet Mab sich auf und betrachtet ihr Bein, in das die Spinne ihre Giftzähne versenkt hat. Es pocht schmerzhaft und nimmt langsam eine ungesunde Farbe an. Sie fühlt in sich hinein und verwendet die aufgestaute Restenergie des Kampfes, um zumindest das Gift, das sich gerade in ihren Adern ausbreitet, zu neutralisieren. Sie sieht sich um: um sie herum verteilt liegen sechs tote Spinnen, ihre Beine in unnatürlichen Winkeln verdreht. Ferondal steht immer noch wie selbstverständlich neben dem Türrahmen, durch den er plötzlich aufgetaucht war. Genau im richtigen Moment, will mal wohl anmerken. Torolf richtet sich hoheitsvoll zu voller Größe auf und klopft seine Klamotten ab. Sie zeigen sich gegenseitig ihr neustes Spielzeug. Ferondal hat wer weiß wo einen Ring mit einem großen funkelnden geschliffenen Edelstein gefunden und Mab präsentiert ihren schönen Bogen. Dann schweigen sie einen Moment, bis jemand fragt “wollen wir weiter?”.
Im nächsten Raum finden sie Molderoff. Er steht mitten im Zimmer und betrachtet die auf Eiszapfen aufgespießte Leiche von…. Als Torolf ins Zimmer tritt und ihn begrüßt, platzt er heraus: “der war schon so, als ich herein kam!”. Ferondal kümmert das sowieso nicht, er begrüßt Molderoff wie einen lange verschollenen Freund. Sehr bedenklich. Tatsächlich aber scheint es irgendeine magische Falle gewesen zu sein, die der arme Tropf dort ausgelöst hatte und ihr zum Opfer gefallen war. Keuchend kommt nun auch Mab ins Zimmer, das schwarze Schwert, das Torolf ihr anvertraut hatte hinter sich her schleifend. Sie schenkt dem alten Orcmagier einen vernichtenden Blick während sie mit deutlich unterkühlter Stimme sagt “Molderoff. Wie schön, dass du es auch geschafft hast”. Der Angesprochene schenkt ihr allerdings keinerlei Beachtung, während er sich mit seinem guten Freund Feronal unterhält. Zumindest bis zu dem Moment in dem der schwere Knauf des Drachenschwerts mit seinem vollen Gewicht auf seinem großen Zeh landet. Er jault auf und hüpft ein wenig auf einem Bein, während Mab interessiert ihre Fingernägel studiert.
Der Barde macht unterdessen die Richtung aus, in der sie weiter gehen müssen und so folgen ihm alle.

Hinter der nächsten Tür wartet ein Raum auf sie, der ein wenig anders aussieht, als die anderen zuvor und vor einem riesigen Eisentor endet. Mit gebührender Vorsicht nähern sie sich dem Gitter und Torolf schiebt den Türflügel unter enormer Anstrengung mit der Spitze des schwarzen Schwertes auf. Vor ihnen öffnet sich der Gang zu einer Halle, mehr lässt sich allerdings nicht ausmachen, die drei Gefährten zögern. Über ihre Zurückhaltung feixend tritt Molderoff hindurch und kurz darauf lässt sich seine Stimme vernehmen “Oh, Hallo. Das ist doch…” und dann nichts mehr. Nur bleierne Stille. Sie treten näher an den Durchgang heran und erkennen, dass Molderoff in eine dieser Eisstatuen verwandelt wurde, denen sie hier schon mehrfach begegnet waren. Ratlos sehen sie sich an und Mab stopft sich erstmal ein Pfeifchen. Sie bläst den Rauch in die Halle, in der Molderoffs erstarrte Gestalt zu erkennen ist. Der Rauch kringelt sich kurz in der Luft, gefriert dann zu kleinen Kristallen und rieselt zu Boden. Torolf stellt das Offensichtliche fest indem er sagt “sieht kalt aus”. Sie wälzen ein wenig ihre Möglichkeiten, doch da sie nicht wissen was sie dort drinnen erwartet, ist das ergebnislos. Schließlich wird es Ferondal zu bunt. Er aktiviert die Runen auf seiner Haut, was ihn in ein unheimliches oranges Leuchten hüllt und er tritt durch das Tor. Er geht einige Schritte, dann hört er ein Zischen. Als er sich dem Geräusch zuwendet sieht er eine Gestalt aus den Schatten treten: Der Torso einer Frau, auf einem sich windenden Schlangenleib. Ihre Haare scheinen ein Eigenleben zu besitzen. Sie winden sich wie lebendige Wesen und im gleichen Augenblick erkennt er, dass das Zischen von ihnen kommt: es sind Schlangen. Sobald er das erkennt, ruft er seinen Freunden zu “Leute, hier ist so eine Schnalle, mit Schlangen und so”. Er reagiert instinktiv, was bedeutet, dass er das Feuer zu sich ruft und in seiner Hand formt. Die Frostmedusa bewegt sich schlängelnd auf ihn zu und er will ihr entgegen gehen, um zum Schlag auszuholen, doch sie breitet die Arme aus und der Boden verwandelt sich in eine spiegelglatte Oberfläche.
Mab hat seinen Ruf vernommen und war in die Halle getreten, um ihm zu HIlfe zu eilen. Sie hebt den Bogen und als sie den Pfeil anlegt sieht sie, wie Ferondal strauchelt. Er verliert für einen Augenblick die Konzentration und der Feuerball in seiner Hand verpufft. Mab spürt, wie sich der unheilvolle Blick einiger Schlangen auf sie richtet. Sie kann sich gerade noch abwenden, doch genauer zu zielen ist ihr unmöglich. Der Pfeil steuert zwar in Richtung der Schlangenfrau, doch die fängt ihn mit der Hand lässig aus der Luft. Sie stößt ein überhebliches Lachen aus und verhöhnt sie lautstark.
Da wirft sich Ferondal nach vorn, um ihr die geballte Ladung heißer Flammen, die sich erneut um seine Faust gebildet haben ins Gesicht zu drücken.
Torolf ist Mab in die Halle gefolgt und steht nun hinter ihr. Vorsichtig legt er ihr die Hände auf die Schultern. Er erklärt ihr leise, was er vorhat, breitet seine Flammenflügel des Geb aus und hüllte sie beide vorsichtig darin ein, um sie vor den Blicken der Schlangen zu schützen. Außerdem stimmt er leise eine eindringliche Melodie an, in der er die unglaublichen Heldentaten eines Meisterschützen besingt, der in einer epischen Schlacht ehrenvoll in den Tod gegangen war. Mab durchströmt der Geist des Kampfes und zielt erneut. Durch die Flammen hindurch kann sie jedoch nur Schemen erkennen. Außerdem muss sie sich immer noch an die Handhabung ihrer neuen Waffe gewöhnen und so trifft sie die Medusa zwar, doch der Pfeil prallt ohne Wirkung von deren Haut ab.
Ferondals Flammen zerfasern in ihrem Gesicht und hüllen die Schlangenfrau einen kurzen Moment lang komplett ein. Das gefällt ihr gar nicht. Sie stößt ein unmenschliches Kreischen aus und stürzt sich auf den am Boden liegenden Ferondal.
Auch Torolf hat gesehen, dass der Pfeil einfach von der Haut der Meduse abgeprallt ist und mit dem gerechten Zorn Gebs, der ihn erfüllt ruft er mit einer Stimme, die durch den ganzen Raum trägt: “Bei Gebs flammender Wut: mögen deine scharfen Augen erlöschen und sich gegen dich wenden!”. Der Effekt ist erstaunlich: einige der Schlangenhaare zischen ein letztes mal und erschlaffen dann auf ihrem Haupt.
Ferondal sieht das Biest auf sich zukommen. Er bündelt seine Konzentration und versucht von ihrem Geist Besitz zu ergreifen, um die Kontrolle über sie zu übernehmen. Doch er prallt an ihrem Geist ab, wie auf der spiegelglatten Oberfläche des Bodens. Er flucht leise. Mittlerweile hat sie ihn erreicht, packt ihn an der Schulter und sein gesamter linker Arm erstarrt zu funkelndem Eis.

“Du wirst mein schönstessss Exemplar” “Das kannst du mal ganz hart vergessen”

Sie hat sich zu ihm vorgebeugt, um ihm die Worte ins Gesicht zu zischen, doch das sollte sie gleich bereuen. Ferondal hebt den anderen Arm, um den schon wieder Flammen züngeln und klatscht ihr die Ladung mit der flachen Hand ins Gesicht. Die Eisschicht auf ihrer Haut schmilzt und sein Handabdruck zeichnet sich deutlich auf ihrer Wange ab. Sie schreit und schleudert den Magier mit so roher Gewalt an die nächste Säule, dass sein gefrorener Arm zerbirst.

Mab starrt auf die Szene und kann es kaum glauben: sein Arm war fort. Aber ihr wird klar, dass das Biest wohl empfindlich auf Feuer reagiert. Am Ende der Halle erkennt sie die Flammen von etwas, das sie für das ewige Feuer des Berges hält. Sie setzt sich in Bewegung.

Auch Torolf hat das ganze beobachtet und ist stinkwütend. Er brüllt etwas vom gerechten Zorn des Geb gekoppelt mit ein paar üblen Verwünschungen: “Vergehen sollst du unter der Sonne der Wüste und den Flammen von Geb” und wirft sich in den Mandolinen-Metal Hurlant. Seine Stimme hallt in unnatürlicher Lautstärke durch den Raum, bricht sich an Säulen und Wänden und wird von dort verstärkt zurückgeworfen. Wie ein Sturm wüten seine Worte durch das Gewölbe und versetzen die Eiszapfen an der Decke klirrend in Schwingung. In einem gewaltigen Schauer regnen sie mit ohrenbetäubenden Getöse herab und drohen jeden aufzuspießen, oder zu zerquetschen, der ihnen nicht rechtzeitig ausweichen kann.

Ferondal hebt sein Schild zum Schutz und versucht die auf ihn herabregnenden Eisbrocken abzuwehren, das gelingt ihm größtenteils. Außer ein paar Quetschungen und blauen Flecken, trägt er keine weiteren schweren Verletzungen davon.
Mab schliddert auf der Ende der Halle zu und umrundet gerade eine am Boden liegende Säule, als die Zapfen vor ihr einschlagen und ein weiteres Hindernis bilden. Sie will nicht anhalten und so nutzt sie ihren Schwung und springt katzenhaft darüber hinweg.
Die Medusa hebt den Kopf und stößt etwas aus, das nach einem wütenden Kampfschrei klingt und kurz darauf erscheinen auf einer Balustrade des Gewölbes drei der Riesenspinnen, mit denen sie bereits schon das Vergnügen gehabt hatten. Sie richten sich auf und heben ihre Vorderbeine, um die wieder dieser bläuliche Glanz erscheint, der ihren fiesen Eislanzenzauber ankündigt. Jetzt muss es schnell gehen.
Mab sprintet weiter auf der Feuer zu, entzündet die Spitze ihres Pfeils damit und visiert das Miststück an. Sie will ihr mitten ins Gesicht schießen, doch dafür muss sie sie wohl oder übel ansehen. Sie holt tief Luft, zielt und lässt den Pfeil fliegen. Doch der Schmerz den sie plötzlich in ihrer Frostnarbe spürt durchzuckt sie so heftig, dass sie den Bogen sinken lässt und sie in die Knie zwingt. Einen Moment lang spürt sie nichts als Agonie und bekommt kaum mit, dass der Pfeil sein Ziel findet, in der Wange der einen Seite eintritt, den Kiefer der Schlangenfrau komplett durchschlägt und auf der anderen Seite wieder austritt. Die versucht wild schlängelnd an Ferondal vorbei das Weite zu suchen. Das sollte sich als Fehler erweisen. Der zähe Spinner hievt sich hoch, springt auf ihren Schlangenkörper und reitet regelrecht darauf mit. Mit dem ihm verbliebenen Arm greift er von hinten um sie herum und steckt ihren gesamten Oberkörper in Flammen. Ferondal wird von ihr abgeworfen, als sie sich brennend und schreiend Richtung Ausgang windet.
Zu ihrem Pech führt ihr Weg sie aber nun genau an Torolf vorbei. Der Barde sieht seine Gelegenheit kommen. Sein Gesicht verfinstert sich, als er den Knauf seines Drachenschwerts fester packt. Er macht einen Schritt und will das Schwert mit einem Ruck gegen die Fostmedusa aufrichten, doch leider hat er den Schwung unterschätzt. Das Gewicht des Schwert bringt ihn auf dem glatten Boden zum Straucheln. Sein Ausfallschritt wird wesentlich größer als geplant, als er versucht das Gleichgewicht zu halten und das Bewegungsmoment des Schwerts trägt ihn einmal um die eigene Achse, als er abrupt abgebremst wird. Im nächsten Augenblick ertönt ein dumpfes “Fump”, als der Kopf der Schlangenfrau zu Boden fällt. Er hat ihr glatt das Haupt von den Schultern getrennt. Als ihm klar wird was passiert ist, stützt er sich mit diesem strahlenden Grinsen, das einen fast erblinden lässt, ganz nonchalant auf das Ungetüm von einem Schwert, so als ob das Ganze genau so geplant gewesen sei. Mab muss auch grinsen, sie mag diesen selbstgefälligen Bastard einfach. Einem Impuls folgend geht sie zu ihm hinüber und gibt ihm ein Küsschen auf die Wange. Es ist bei diesem Licht nicht mit Sicherheit zu sagen, aber sie glaubt ihn ein wenig rot werden zu sehen.

Als sie sich umsehen bemerken sie, dass sich mit dem Tod der Medusa auch das Eis vom Boden zurückgezogen hat. Auch die Spinnen sind geflohen, alles ist ruhig. Besorgt geht Mab zu Ferondal hinüber und betrachtet seinen Schulterstumpf. Es erschüttert sie zutiefst, dass ihr Freund so schwer verletzt wurde. Dieser unberechenbare, sture, verrückte, liebenswerte Idiot! Trauer und Frust kämpfen in ihr um die Vorherrschaft und bevor sie anfangen kann loszuheulen gibt sie dem Frust nach. Sie richtet sich auf, verschränkt die Arme und sagt mit einem Kopfnicken Richtung Stumpf “Ich sags dir ja immer. Karma!”
Ferondal verzieht das Gesicht.

Torolf ist auch näher gekommen. Er deutet Richtung Feuer und sagt zu dem Magier “na los, worauf wartest du noch?”.
Der Angesprochene erhebt sich, schreitet zur Quelle des Feuers, langt in seinen Umhang und wirft das Buch ohne Umschweife hinein. Die Flammen schlagen hoch, sonst passiert nichts. Mab sieht zu Torolf hinüber, der sich ein Grinsen nicht verkneifen kann. Ferondal scheint einen Moment zu überlegen, dann tritt er mit einem Schritt in die Flammen. Er steht im Zentrum der Quelle und versucht die Flammen in sich aufzunehmen. Die Runen auf seiner Haut beginnen zu wabern und zu leuchten, doch er ist sich nicht sicher, ob tatsächlich etwas bedeutendes passiert, oder er einfach nur brennt. Schmerz ergreift seinen Körper und er beginnt zu schreien.
Er bekommt kaum mit, dass Torolf und Mab den gleichen Gedanken, sowie seine geistige Zurechnungsfähigkeit diskutieren. Torolf vertritt den Standpunkt, der Verrückte wisse schon was er tue, wobei Mab der Ansicht war, die Evidenz spreche eindeutig dagegen. Sie war auch nicht weiter bereit abzuwarten, also kam sie dem Feuer so nah wie es ging und rief seine Urgeister an. Es war schwierig den Elementen klare
Botschaften zu schicken, aber die Absicht war meist unverkennbar. In diesem Fall ihr Wunsch nach der Unversehrtheit des brennenden Elfleins und der Erfüllung des seinen: einer tiefen Verbindung mit dem Feuer. Die Flammen lodern hoch. Sie wachsen höher und immer höher hinauf, bis es schließlich zu einer gewaltigen Explosion kommt!
Ferondal steht immer noch an seinem Platz inmitten der Flammen, doch er spürt keinen Schmerz mehr. Mab hingegen schon. Brennend heiß durchzuckt er sie vom Hals ausstrahlend in beide Richtungen und es bildet sich eine Feuernarbe, genau spiegelverkehrt zur Eisnarbe auf der Rechten. Das ist der Preis des Feuers, sie hatte ihn gezahlt.

Ein gewaltiges Beben erschüttert das Gestein des Felsmassivs. Im Gewölbe bricht an mehreren Stellen der Boden auf und Lavaströme ziehen durch die Halle. Zwei der armen zu Eis erstarrten Kreaturen schmelzen bereits in ihrer Glut. Die Temperaturen steigen schlagartig ins fast unerträgliche, sofort fühlt Torolf sich pudelwohl. Das ist eine Party, wie er sie sich vorstellt. Bei glühender Hitze wie unter der Wüstensonne fühlt er sich Geb besonders nah. Sofort ist ihm klar, dass er diese unschuldigen Opfer in den Skulpturen, die noch hier im Gewölbe verteilt stehen, im Namen Gebs von ihren eisigen Fesseln befreien muss. Er ruft seinen Gott an und in einer gewaltigen Entladung göttlicher Macht schmilzt der Eispanzer der Figuren und die Gestalten darunter kommen wieder zum Vorschein. Die meisten von ihnen sind vom Volk der Nuk und tragen nun als Gezeichnete Gebs sein leuchtendes Symbol auf der Stirn. Sobald sie ihre Umgebung mit den heißen Lavaströmen wahrnehmen stoßen sie Angstrufe aus und beginnen zu fliehen.
Torolf, Ferondal und Mab befinden sich auf einer Insel umgeben von drei Lavaströmen. Beflügelt von seinem eben erreichten Erfolg beschließt Torolf einfach mit einem Sprung darüber hinwegzusetzen. Mab beobachtet das mit Entsetzen, doch er kommt problemlos auf der anderen Seite auf. Ferondal sieht das und denkt sich “das sah leicht aus, so mache ich das auch” und springt ebenfalls. Doch leider ist er nicht so leichtfüßig wie der Barde. Er kommt mitten in der Lava auf und versinkt bis zur Hüfte. Mab packt schon das Grauen, aber es scheint dem Magier nicht das geringste auszumachen, er wartet einfach ans andere Ufer und winkt ihr dann fröhlich zu. Die Druidin seufzt, verwandelt sich in einen Vogel und fliegt hinüber, wo sie wieder ihre menschliche Gestalt annimmt. Die Wände schütteln sich unter den Kräften die auf sie wüten, das Ganze wird bald auseinanderbrechen. Irgendjemand ruft “wir müssen hier raus!”, aber das ist eigentlich unnötig. Sie rennen los, Molderoff wieder dicht bei ihnen. Im Laufen teilt Mab ihnen mit, dass sie noch die restlichen Magier holen müssen, die sie vorher zurückgelassen haben. Sie nimmt zwar noch einiges Gemurmel als Antwort wahr, aber es spielt keine Rolle, sie wird das auf jeden Fall tun.
Während also nun die anderen im Zentralraum geradeaus Richtung Ausgang laufen, biegt sie nach links ab, in den Gang mit dem Lazarettraum. Sie reißt die Tür auf und brüllt Harry und Rebecka entgegen “Raus hier!”. Die lassen sich das nicht zweimal sagen und stürmen ihr nach draußen hinterher.
Die drei Voraus haben es fast geschafft, sie können den Durchgang zu der großen Eishöhle schon sehen. Ferondal an der Spitze, gefolgt von Torolf und Molderoff. Mit großen gleichmäßigen Schritten läuft der alternde Orc neben dem Barden her und zeigt ihm die Zähne. Sollte das ein Grinsen sein, oder ein Einschüchterungsversuch? Der Barde überlegt. Ach egal. Er platziert seinen nächsten Schritt etwas weiter links und gibt dem Orc mit der rechten Hand einen Stoß. Und schon ist er weg, der Psychopath. Verschwunden in dem Loch, das sie beim Reingehen so vorsichtig umgangen hatten. Torolf grinst im Laufen vor sich hin.
Mab ist mit den beiden anderen kurz hinter ihnen. Auf dem letzten Stück spürt sie, wie die Decke hinter ihnen einstürzt. Im Sprung verwandelt sie sich wieder in einen Vogel. So nimmt sie nochmal an Geschwindigkeit zu und kann den schon Augenblicke später herabfallenden Gesteinsbrocken ausweichen. Harry meint ein Geräusch wie einen leisen Schrei wahrzunehmen und weicht nach links aus. Vorbei an dem Loch, in das Molderoff “gefallen” ist und das nun auch Rebecka zum Verhängnis wird. Zusammen mit einer riesigen Staubwolke und einer Explosion aus Gesteinssplittern schießen die beiden aus dem Loch in der Wand, als hinter ihnen alles einstürzt.

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Eine unheimliche Stille macht sich breit, während der Staub sich legt und alle wieder versuchen zu Atem zu kommen. Torolf fängt sich als erster wieder und verkündet
“Wir haben einen Sieger!”. Er streckt Harry die Hand entgegen und beglückwünscht ihn überschwänglich. Ungläubig stammelt der Heilmagier zunächst vor sich hin, dann macht sich unbändige Freude in ihm breit. “Was, ich habe gewonnen? Das ist ja unglaublich!”. Mab reicht ihm ebenfalls die Hand und schüttelt sie herzlich. Ferondal fällt alles aus dem Gesicht und weil er nur dasteht und sie verständnislos anstiert gibt die Druidin ihm ein Stichwort: “Na los Ferondal, beglückwünsche unseren Gewinner des pentamagischen Turniers”. In ihrem Gesicht steht das wohl fetteste Grinsen aller Zeiten. Er erwacht aus seiner Schockstarre und gibt Harry die Hand. Aber er kann es nicht lassen ihm dabei den Rat zu geben seine Profession auf etwas vernünftiges zu ändern, nämlich weg von der Heil- und hin zur Feuermagie. “Nein, das solltest du nicht tun”, sagt Mab “du solltest auf deinem Gebiet bleiben, denn das hat sich erfolgreich durch dieses ganze Abenteuer gebracht”.

“Regel Nummer 1: hör immer auf Mab. Mab hat fast immer recht manchmal”
Torolf Giergalgen, die großen Ratschläge Band 1

Nachdem das geklärt ist machen sie sich auf die Suche nach der Leiter. Sie finden ihn unweit der Einsturzstelle und überreden Magenwald, sich in eine Galeere zu verwandeln, die Mab dann in Eisbärengestalt hinter sich her ziehen kann. Richtung Meer…

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Schätze und Rätsel
ice ice baby

Eishalle.jpg

Stichpunkte:

T findet Klappmesser
endlich gehen sie rein. sie finden ein Krankenlazarett betreut von Harry + XY.
sie gehen weiter. Raum mit Eis verchüttet, Opfer im Eis? Mab versucht aufzutauen, stattdessen erscheint Sir Zurkon. er friert Ferondal an der Wand fest und verpufft dann. F. ist auf Krawall gebürstet und fängt Streit mit T. an. Eskaliert: F. schnappt sich Harry den Heiler und will ihn als Fallenopfer mitnehmen. Mab will ihn damit nicht durchkommen lassen und versucht ihn am Boden festzufrieren. Das funktioniert zwar, löst aber einen Blizzard im Gang aus. T. wirft sich beschützend über Mab, F. zieht sich ohne Harry in die Vorhalle zurpck und nimmt die linke Tür, T. und M die mittlere.

Ferondal:
Großer Raum mit Symbolen auf den Fliesen. Findet den frostigen Friedrich in einer Falle aufgespießt, der hält aber noch den Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Händen. Überwindet das Hindernis – großer Raum mit Labor – Ring.

Torolf und Mab:
Würfelartiger Raum mit unbestimmter Anzahl an Zimmern, deren Gravitation sich ändert. Türen werden zu Falltüren usw. Ein Raum enthält Kiste mit verschnörkeltem Bogen, Mab nimmt ihn an sich. Dann brechen die Hundegroßen Spinnen durch die Decke. Kampf mit den Spinnen, F. kommt hinzu.

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Ice ice baby

Stichpunktartige Zusammenfassung:

  • Begegnung mit Wendigos wendigo.jpg- Kampf: Mab verwandelt sich statt eines Pumas in einen Schwertfisch, Hubertus schleudert sie dem Wendigo mit dem Schwert voran mitten ins Herz
  • Mab lernt eine neue Gestalt anzunehmen: Eisbär (sie spricht mit ihm und droht zu Scheitern, bis Torolf sie auf die Idee bringt dem Eisbären den “gestrandeten” Wal anzubieten, um sein Vertrauen zu gewinnen – Ritt auf dem Rücken des Eisbären zurück zum Wal – erste Verwandlung)
    *Ferondal wird von Wendigo so schwer verletzt, dass ihm sogar trotz einer Heilung vonTorolf die Eingeweide raushängen. Mab überredet Harry den Heilmagier dazu ihm zu helfen
  • Ferondal kann es aber natürlich nicht lassen den Mann weiter zu beschimpfen, also gibt Mab ihm einen Kuss, um ihn zum Schweigen zu bringen
  • Der Heilmagier flickt ihn grob wieder zusammen und trotz seines lädierten Zustands versucht er Mab hinter den nächsten Fels zu ziehen
  • Begegnung mit dem Volk der Nuk, Sami Kontaktperson:

Sami.jpg

Nosobi – Nein
Assa – Ja
Chaa – Fisch
Fenom diagasa – das Feuer im Eis

  • Torolf beginnt mit Mabs Hilfe einen Zauber zu spinnen und ihnen mit seinem Gesang und der Mandoline ihre Geschichte zu erzählen. Mab unterstützt ihn indem sie die Worte in Sand darstellt
  • Die Nuk fürchten sich offenbar vor dem Zeichen der Wächter und versuchen uns davor zu warnen zum Berg mit dem Feuer im Eis zu gehen, da er offensichtlich eine Gefahr darstellt
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in epischer Breite:

Torolf blickt aus dem abgestürzten Wrack des Walmagens über die schier endlose Eisfläche, da schaut Mab ihm über die Schulter und sagt “Sieht kalt aus”. Sie zeigt mit dem Finger in eine Richtung, in der es genauso aussieht, wie in jeder anderen auch und verkündet “Das da sieht doch nach einem hübschen Plätzchen für dein Denkmal der armen Würste aus. Ja, der ist geradezu perfekt”. Dem Barden ist alles recht, außer selbst in die eisige Kälte zu wandern und dabei ein tonnenschweres Holzkonstrukt durch die Gegend zu schleifen. Also findet er jemand anderes, der das für ihn tut. “Magier!”, ruft er aus und wendet sich an die Studenten. “Hier wartet eine weitere ehrenvolle Aufgabe für euch: tragt dieses Denkmal zu dieser Kuppe dort drüben”, dabei zeigt er wage in dieselbe Richtung von eben, “und stellt es dort auf. Auf dass es im Glanz der Sonne erstrahle und die armen Würste dieser Welt ehre. Ein Altar für alle Wanderer und Suchenden die hier des Wegs kommen”. Er hat seinen Charme auf volle Stärke aufgedreht, also hängen die jungen Leute trotz den Unsinns den er redet wie gebannt an seinen Lippen und setzen sich prompt in Bewegung, um ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Mab verdreht die Augen.
Sie rasten noch eine Nacht – eine sehr lange Nacht, wie ihnen scheint – doch als es viele Stunden später dämmert, machen sie sich auf den Weg, den sie als wahrscheinlich richtigsten bestimmt haben. In Ermangelung einer Karte, oder sonstiger Aufzeichnungen wirkt Ferondal etwas von seinem Mojo, während er sein geliebtes Buch wie einen Kompass von sich streckt. Ein warmes Kribbeln bestimmt also nun die Richtung, die sie einschlagen, die Götter mögen mit ihnen sein.

Schon bald dringt ihnen die Kälte in die Knochen. Ferondal schnieft gerade herzhaft, als der Angriff einer Gestalt sie überrascht, es ist ein Wendigo.
Mab regiert als Erste und verwandelt sich blitzschnell in einen unheimlich beeindruckenden… Schwertfisch. Sie bleibt an Ort und Stelle liegen und sieht gefährlich aus, während sie hofft, nicht mit der Seitenflosse am Boden fest zu frieren.
Torolf eilt mit einem klassischen Heavy metal Bardenmove zur Rettung der Lage. Dabei springt er vor und zieht in einer fließenden Bewegung seine Mandoline vom Rücken, breitet seine Flügel aus und schlägt mit Schwung in die Saiten und entlockt dem Instrument damit einen infernalischen Lärm, während er gleichzeitig brüllt “Weiche!”. Trotz des unheimlich beeindruckenden Anblicks fegt er damit zwar alle Heilmagier von den Füßen und wirbelt jede Menge Staub auf, sonst passiert allerdings nichts. Hoheitsvoll erhebt er sich zu voller Größe und verkündet bq). “Ich habe für Ablenkung gesorgt, jetzt macht mal fertig hier”.
Gesagt, getan. Ferondals Feuerzauber ist schon am Start und glüht sich in einer Schneise durch den Schnee, wobei er eine beeindruckende Furche auf dem Boden hinterlässt, bevor er das Wesen mitten im Sprung erwischt. So zu Boden geworfen ist es ein gutes Ziel für Hubertus, der die Initiative ergreift, den Schwertfisch bei der Schwanzflosse packt, gen Monster schleudert und es mit dem Fischschwert mitten ins Herz trifft, wo es leblos liegen bleibt.

Unter Schwierigkeiten und mit deutlicher Anstrengung lootet Torolf ein Horn des Wesens. Mab seufzt, seine Trophäen-Sammelleidenschaft würde irgendwann einmal zum Problem werden. Dieser stinkende Sklavenhändlerkopf war schon eine Zumutung.

Einige Zeit später entdeckt die Druidin einen Eisbären, der durch die Tundra wandert. Fasziniert geht sie auf ihn zu und versucht Verbindung mit ihm aufzunehmen. Der Bär ist dafür umso weniger beeindruckt. Er findet sie stinkt nach Fisch und nachdem klar ist, dass sie weder sein Futter sein, noch ihm welches besorgen kann, lässt er sie einfach stehen. Enttäuscht macht sie sich auf den Rückweg, wo Torolf sie mit großen Augen fragt, was sie eigentlich vorgehabt hatte. Als sie mit erklären fertig ist zuckt er mit den Schultern und fragt “Warum hast du ihm nicht einfach eine riesige Walmahlzeit angeboten? Wir wissen ja schließlich zufällig wo gerade eine rumliegt”. Die Druidin starrt ihn einen Augenblick lang an, dann knufft sie ihn freundschaftlich und sagt: “Du bist der Beste! Komme gleich wieder”. Und schon verschwindet sie wieder in Richtung Eisbär.

Kaum ist sie weg, wird die Gruppe abermals von denselben Wesen wie schon zuvor angegriffen. Der Kampf ist kurz und blutig. Dabei wird Ferondal so schwer verletzt, dass seine Eingeweide fast herausgerissen werden. Als Mab kurze Zeit später zurückkehrt, hat Torolf ihm schon eine erste Heilung angedeihen lassen, trotzdem liegt der Magier noch mit einer offenen Bauchwunde auf dem Boden. IN gebührendem Abstand verwandelt sie sich aus der neu erworbenen Eisbärengestalt zurück, weil Torolf gern ein wenig überreagiert, wenn sie in Tiergestalt auf ihn zustürmt und eilt dann auf sie zu. Trotz Ferondals Protesten eilt sie zu den Heilmagiern und schafft es mit Mühe Harry dazu zu bewegen ihr mit Ferondal zu helfen. Doch weil Ferondal Ferondal ist kann er es natürlich nicht lassen unablässig über andere Magier – und Heilmagier im Besonderen – herzuziehen, sogar während der Mann versucht sein Leben zu retten. Mab versucht verzweifelt ihn zum Schweigen zu bringen und weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen, als ihm mit einem Kuss den Mund zu versiegeln. Nach einer kurzen überraschten Pause erwidert er den Kuss und nachdem der Heilmagier die schlimmsten Wunden geschlossen hat versucht er sie umgehend mit sich hinter den nächsten Fels zu ziehen. Doch sein eigener Körper macht ihm einen Strich durch die Rechnung, er ist einfach zu angeschlagen.

Sie stoßen auf eine kleine Siedlung und Torolf + Mab beschließen einen freundlichen Besuch abzustatten, um die Lage zu peilen. Ferodal und seine Aggressionsprobleme lassen mit den Studenten zurück. Hoffentlich sind noch alle da, wenn sie zurückkehren, denkt sich Mab. Sie begegnen Sami, vom Volk der Nuk. Sie werden freundlich empfangen und zur Fischmahlzeit am Lagerfeuer eingeladen. Torolf überbrückt die Sprachbarriere geschickt, indem er ein emotionsgeladenes Lied anstimmt während er ihre Geschichte erzählt und Mab untermalt die eindringlichen Worte indem sie ihre Sandgestalt annimmt und die Ereignisse plastisch darstellt. Alles läuft gut, bis Ferondal plötzlich ins Lager gestürmt kommt. Die Stimmung ist plötzlich sehr angespannt, doch zum Glück löst sich alles in Wohlgefallen auf, als Ferondal von Sami einen Platz am Feuer und einen Fisch angeboten bekommt und er sich einfach zum Essen dazu setzt. Umgekehrt ist die Kommunikation schwieriger.
Sie lernen nur ein paar wenige Wörter:
Nosobi – Nein
Assa – Ja
Chaa – Fisch
Fenom diagasa – das Feuer im Eis
Die Nuk sind freundlich, doch das einzige, das wirklich eindeutig rüber kommt ist die Tatsache, dass sie sich vor dem Symbol der Wächter und der Weltenkrone fürchten. Sie warnen eindringlich davor dort hinzugehen.

Doch ungeachtet ihrer Warnungen ist das genau der Ort zu dem sie gehen werden…

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